Kurzübersicht

Das Projekt PV follows function zielt darauf ab, die Entwicklung und Umsetzung integrierter Photovoltaiktechnologien (integrierte PV) auf Gebäuden und landwirtschaftlichen Flächen in der Großregion zu stärken. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern und durch den Bau von Pilotanlagen.

Durch die Installation von Photovoltaik-Systemen auf Flächen und Gebäuden, die bisher nur für eine Anwendung vorgesehen waren (z. B. Weiden, Pflanzenanbau, Wohn- und Gewerbenutzung), soll der Anteil der Photovoltaik in der Großregion durch die Doppelnutzung von Flächen erhöht werden.

Zu diesem Zweck wird die aktuelle Verbreitung der integrierten PV untersucht, Verbreitungsaktivitäten durchgeführt und die Akzeptanz der Systeme durch die die beteiligten Akteure untersucht. Ferner sind messtechnische Begleitung sowie eine Prüfung des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens und seiner Weiterentwicklung vorgesehen.

Ziele

Ausweitung der ungenutzten, integrierten PV-Potenziale auf landwirtschaftlichen Flächen und an Gebäuden in der GR.

Erprobung neuer Formen der PV-Anwendung.

Neue Formen der Integration in Gebäude (BIPV), Gewächshäuser oder andere Gebäude des Gartenbaus, landwirtschaftliche Flächen (Weiden, Wiesen und Kulturen).

Eröffnung neuer Möglichkeiten

… für die Nutzung von PV: maximale Leistung, Erzeugung, Nutzung von unkonventionellen Standorten.

Bewertung der möglichen Erträge

… innovativer PV-Pilotanlagen, auch im Hinblick auf Pflanzenwachstum und –anbau.

Unterstützung der interregionalen Zusammenarbeit

… zwischen den verschiedenen Akteuren im Bereich der Herstellung und der Installation von PV-Anlagen.

Offrir

Den Entscheidungsträgern in der Großregion eine Grundlage zur besseren Umsetzung des Beitrags der EE zur Klimaneutralität bieten.

Aktionen

  • Bewertung des Potenzials der integrierten Photovoltaik in der Großregion

    Ermittlung von Potenzialen für in landwirtschaftliche Flächen und in Gebäude in urbanisierten Räumen integrierte PV in der Großregion.

  • Analyse des wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmens

    Analyse bestehender rechtlicher, wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf den verstärkten Einsatz integrierter PV-Technologien. Die Ergebnisse finden Sie in der Rubrik « Downloads »

  • Auswahl und Realisierung von Pilotanlagen in der Großregion

    Installation von BIPV- und Agri-PV-Testanlagen auf unterschiedlichen technologischen Reifestufen. Entdecken Sie unsere Anlagen auf dieser Seite (lien vers le site).

  • Messprogramm der Pilotanlagen

    Prüfung der physischen Widerstandsfähigkeit von Photovoltaikmodulen in innovativen Anwendungen: Statik, Benutzerfreundlichkeit, Robustheit, Fehlerempfindlichkeit, Wartung und Ertrag (auch landwirtschaftlicher und Gartenbauertrag).

  • Umweltpsychologische Begleitung der Nutzer/Anwenderinnen

    Durch qualitative und quantitativeUntersuchungen sollen die Wahrnehmung und Akzeptanz der/des Nutzer*in bezüglich der neuen Photovoltaik-Technologien eingebettet in die jeweiligen Versuchskontexte eingeordnet werden.

Die Großregion

Gelegen zwischen den großen Ballungsräumen Brüssel, dem Rhein-Ruhr-Gebiet, dem Rhein-Main-Gebiet, der Rhein-Neckar-Zone, und Basel/Mulhouse, umfasst die Großregion die folgendenRegionen :

  • das Saarland und Rheinland-Pfalz in Deutschland
  • Lothringen in Frankreich, Luxemburg und Wallonien
  • die Föderation Wallonien-Brüssel
  • die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien.

Programm Interreg Großregion

Das europäische Programm Interreg fördert die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Regionen und entwickelt gemeinsame Lösungen in den Bereichen Stadt- und Küstenentwicklung, territoriale, wirtschaftliche und umweltverträgliche Entwicklungen.

Es ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik. Diese zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt zu stärken, um die Entwicklungsunterschiede zwischen den verschiedenen Regionen der Europäischen Union zu verringern.

Das Programm Interreg wird aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) finanziert und setzt seit mehr als 25 Jahren den Rahmen für transnationale, grenzübergreifende und interregionale Zusammenarbeit.